Hebräer 2,14-15


Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hat auch er’s gleichermaßen angenommen, damit er durch seinen Tod die Macht nähme dem, der Gewalt über den Tod hatte, nämlich dem Teufel, und die erlöste, die durch Furcht vor dem Tod im ganzen Leben Knechte sein mussten.

(Hebräer 2,14-15)


Was ist das besondere an Ufos? Sie schweben irgendwo zwischen Himmel und Erde als unbekannte Flugobjekte herum. Ein paar Leute haben ein bisschen was gesehen, aber ansonsten bleibt alles geheimnisvoll. So muss es sein. Wenn sich die Dinge am Ende wieder einmal rational erklären lassen, sind „Ufo-Gläubige“ schwer enttäuscht.

Jesus Christus ist nicht als Ufo vom Himmel gekommen. Weder ist er irgendwo zwischen Himmel und Erde in der Schwebe geblieben, noch hat er sich geheimnisvoll zurückgezogen. Was wäre das auch für ein Gott, bei dem man nur im Dunkeln tappen müsste und der sich am Ende als bloße Täuschung entpuppte?

Es ist bei Jesus Christus ganz anders. Er hat Fleisch und Blut angenommen. Ein Mensch wie du und ich wollte er werden: dem Tod und seiner Furcht ausgeliefert, vom Teufel versucht und angefochten. Aber was noch wichtiger ist: Ihm ging es um mehr als um eine einfache Verbrüderung. Stellvertretend für uns hat er sich unseren Feinden, Sünde Tod und Teufel entgegengestellt. Stellvertretend für uns ist er nicht ausgewichen, sondern hat den Kampf geführt, bis er selber auf Golgatha für unseren Sieg sein Leben drangegeben hat.

Willst du wissen, was das Besondere an Jesus Christus ist? Dann sieh auf zum Kreuz. Dort hängt für dich dein Bruder und Herr und dein Erlöser.

Herr Jesus Christus, dein Kampf ist unser Sieg, dein Tod ist unser Leben, in deinen Banden ist, die Freiheit uns gegeben. Dein Kreuz ist unser Trost, die Wunden unser heil, dein Blut das Lösegeld, der armen Sünder Teil. Dank sei dir dafür. Amen.


Pfarrer Andreas Rehr| Feste-Burg Kalender

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